Herzlich willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e. V.  – Eine sinnvolle B 293 Lösung für Mensch und Natur

Online-Petition

Wir haben für den Bundesverkehrsausschuss eine Petition vorbereitet.
Hier können Sie bei unserer Online-Petition unterzeichnen.

Die neusten Beiträge

Offener Brief an Verkehrsminister Hermann bei seinem Besuch in Walzbachtal übergeben

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Im Gespräch mit der Politik

Am 27. Februar war Herr Winfried Hermann, Minister für Verkehr Baden-Württemberg, zu Besuch bei uns in Walzbachtal. Wir als Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e. V. haben die Gelegenheit für einen Austausch mit dem Minister genutzt  und ihm in diesem Rahmen einen offenen Brief sowie den aktuellen Stand unserer Petition (https://weact.campact.de/petitions/eine-sinnvolle-b-293-losung-fur-mensch-und-natur) zu überreichen.

Ein neuer Bericht über Jöhlingen bei Baden.TV

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Jöhlinger wehren sich gegen Umgehungsstraße

Heute, am 21. Februar 2019, hatten wir Besuch von Baden.TV. Der Bericht wird seit heute ausgestrahlt und kann auch auf der Webseite von Baden.TV online angesehen werden: https://baden-tv.com/johlinger-wehren-sich-gegen-umgehungsstrase/.

Schöne Bilder aus dem Attental und klare Worte von Uwe Schwittek von unserer Bürgerinitiative. Die Online-Petition, von der im Video auch die Rede ist, kann man hier direkt online unterzeichen: https://weact.campact.de/petitions/eine-sinnvolle-b-293-losung-fur-mensch-und-natur

 

 

Das Video gleich hier anschauen

Der neue Flyer ist da

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Im Moment verteilen gerade viele fleißige Helfer der Bürgerinitiative unseren neuen Flyer.

Unter der Überschrift „Öffnet Jöhlingen, das Tor zum Kraichgau, seine Pforten für den Transitschwerlastverkehr?“ finden dieser Tage die Jöhlinger Haushalte unseren neuen Flyer im Briefkasten. Hier gelangen Sie zur PDF-Version.

Hier der komplette Text

Transitroute künftig durch Berghausen und Jöhlingen?

Ist es das, was wir wollen?

Das sagt die Politik

Die Region Karlsruhe liegt an einem wichtigen europäischen Verkehrskorridor und ist eine dicht besiedelte und wirtschaftlich stark ausgebaute Region, die ein leistungsfähiges Straßennetz für die PKW- und LKW-Nutzung braucht.

Die Politik prognostiziert für die Region einen massiv ansteigenden Verkehr – vor allem im LKW-Bereich.

Dafür sei eine „moderne“ Infrastruktur erforderlich, die den wachsenden Verkehr aufnehmen kann.

Das sagen die Verkehrsexperten

Weite Teile der Politik und Bevölkerung sind immer noch der Meinung, eine Region profitiere wirtschaftlich, wenn neue Straßen gebaut werden.

Diese These wird jedoch von Experten nicht bestätigt. In einem bereits mit Straßen hocherschlossenen Land wie Deutschland spielt Straßenneubau dafür kaum mehr eine Rolle!

Laut einer Studie der Verkehrsökonomen G. Duranton und M. Turner (veröffentlicht im Handelsblatt) führt der Straßenneubau von einem Prozent in einer Region auch zu einer Zunahme des Verkehrs um ein Prozent. Eine Verdoppelung von Straßen führt zu einer Verdoppelung des Verkehrs und verhindert keinen Verkehrsinfarkt!

Für die Verkehrsexperten ist klar – der Neubau von Straßen führt nicht zu einem besseren, sondern lediglich zu noch mehr Verkehr.

Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten

Wird die neue B 293 dann Teil einer Gütertransportroute für den Transitschwerlastverkehr sein?

Die Konsequenz wäre: Durch den Ausbau der B 293 wird Schwerlastverkehr in den ländlichen Raum geleitet und führt in Form von Ausweich- und Umleitungsverkehr zu einer massiven Belastung der Kommunen und schließlich zum endgültigen Verkehrskollaps in Grötzingen!

Ist es das, was wir uns unter „Verbesserung der örtlichen Verkehrsverhältnisse“ vorstellen?

Notwendig sind „tatsächlich moderne“ Verkehrslösungen, die nicht unkritisch nur jahrzehnte alte Bedarfspläne fortführen, sondern in nachhaltige und zukunftsorientierte Verkehrskonzepte investieren, die auch neuzeitliche Aspekte von Mobilität integrieren.

Der Gütertransport gehört auf die Schienen, Auto- bahnen und Fernstraßen, so wie es nach dem Konzept der überregionalen Verkehrsleitplanung (A 5/A 8/B 35) bereits seit den 50er Jahren im Bundesverkehrswegeplan etabliert ist.

Verkehrspolitik am Beispiel Landau

Andere Kommunen und Städte haben längst ihre Einstellung hinsichtlich der Verkehrspolitik geändert und versuchen, die Durchsetzung unsinniger Planungen zu verhindern.

Ein besonders vorbildliches Beispiel für Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein bei verkehrspolitischen Entscheidungen ist die Stadt Landau:

Der dortige Stadtrat fordert nicht nur ein Durchfahrtsverbot für den europäischen Schwerlastverkehr sondern auch die Aussetzung des Ausbaus der B10 bis zur Klärung der Tunnelfrage bei Annweiler.

Vergleichbare Forderungen der Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e.V. werden hier von der Politik jedoch lediglich als Wunschvorstellung abgetan!

Für die Bürgerinitiative „Pro Jöhlingen“ ist es ganz offensichtlich: Bei der geplanten Ortsumgehung geht es nicht vorrangig um die Lösung von örtlichen Verkehrsproblemen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es ist Zeit, sich gegen den verkehrspolitischen Irrsinn zu wehren!

Die Lösung kann nicht darin bestehen, für viele Millionen Euro unseren Ort einer völlig verfehlten und veralteten Verkehrspolitik zu opfern!

Wir brauchen eine Lösung, die unsere Natur, unsere Naherholungsgebiete und unsere Lebensqualität nicht noch weiter zerstört.

Umweltschutzziele und gesundheitliche Belastungen für die Einwohner werden vollständig ignoriert und das in Zeiten, in denen die Vorboten des Klimawandels auch für uns immer deutlicher spürbar werden. Maßnahmen für mehr Umwelt- schutz und gegen den Klimawandel dürfen nicht als Lippenbekenntnisse stehen bleiben, weder regional noch global. Umweltschutz steht Wirtschaftswachstum nicht entgegen.

Wir fordern deshalb:

Vorrang und Durchsetzung des überregionalen Verkehrsleitkonzepts.

Durchfahrtsverbot für überörtlichen Schwerlast- verkehr .

Vermeidung von Ausweichverkehr durch höhere Maut auf Bundesstraßen als auf Autobahnen.

Keine Straßenbaumaßnahmen bis zur Klärung der Tunnelfrage Grötzingen.

Die Verantwortlichen müssen den Mut haben zu einem Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik und sollten die derzeitigen Ausbaupläne begraben! Nur dann kann man auch künftig von einem „liebenswerten Walzbachtal“ sprechen und behaupten: „Hier lebe ich gern“.

Was können Sie tun?

Sie können:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Gemeinsame Presseerklärung der CDU Walzbachtal und der Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e. V.

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Furcht vor Zunahme des Schwerverkehrs

Diese Woche wurde in der BNN unsere gemeinsame Presseerklärung mit der CDU Walzbachtal veröffentlicht. Hier der Artikel:

Die geplante Ortsumfahrung Jöhlingen steht nach wie vor im Fokus und sorgt für kontroverse Diskussionen bei großen Teilen der Bürgerschaft.

Unter dem Motto “Miteinander statt übereinander reden”  haben sich Mitglieder der Bürgerinitiative “Pro Jöhlingen e.V.” mit Vertretern des CDU-Gemeindeverbands Walzbachtal zu einer Aussprache getroffen. Im Vorfeld hatte es Irritationen  im Zusammenhang mit negativen Aussagen der CDU über die Bürgerinitiative gegeben. Die Vertreter der CDU distanzierten sich von diesen Aussagen. Die Vorwürfe gegenüber der Bürgerinitiative, die in verschiedenen  Artikeln formuliert wurden, seien nicht von der CDU erhoben worden.

Deutlich verwies die Bürgerinitiative darauf, dass ihre Aussagen korrekt seien und auf Fakten basierten, die aus öffentlich zugänglichen Quellen wie etwa Veröffentlichungen des Regierungspräsidiums oder Sitzungsprotokollen des Gemeinderats stammten.

Im weiteren Verlauf des konstruktiven Gesprächs haben die Parteien ihre Ansichten und Argumente zu der regionalen und überregionalen Verkehrssituation ausgetauscht.

Die CDU Walzbachtal betonte die Notwendigkeit einer Verkehrslösung  durch eine Ortsumgehung. Diese sei wichtig für den ungehinderten Verkehrsfluss  und erlaube mehr Freiraum in der Gestaltung des Ortskerns. Die Vertreter der CDU räumten jedoch ein, dass das bisherige Planungskonzept nicht optimal sei. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Paul wiederholte seine bereits früher schon geäußerte Einschätzung, wonach “man schon Wöschbacher sein muss, um diese Trasse gut zu finden.”

Er setzt sich für eine Ortsumfahrung ein, würde aber einer anderen Trassenführung den Vorzug geben. Nach seinem Kenntnisstand lehnen die Straßenbaubehörden derzeit Alternativlösungen ab.

Diskutiert wurde auch über ein von der Bürgerinitiative als sofortige Maßnahme vorgeschlagenes Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr.

Laut Bürgerinitiative sei zu erwarten, dass die Umgehung weiteren Durchgangsschwerverkehr anziehe. Hinzu komme, durch  höhere Geschwindigkeiten in unmittelbarer Ortsnähe würden sich sowohl die Geräusch- als auch die Schadstoffemissionen für den gesamten Ort erhöhen. Verstärkt würden diese Effekte insbesondere durch den Plan, die Trasse im Landschaftsschutzgebiet Attental auf einer Strecke von etwa 155 Metern  teilweise auf bis zu 9 Meter aufzuständern.  Was vielen Einwohnern offensichtlich nicht bekannt sei: Ein aktiver Lärmschutz  ist nicht vorgesehen. Fehlender Lärmschutz bei den vorherrschenden Westwinden würde dafür sorgen, dass die Lärm- und Schadstoffbelastungen für alle Einwohner, nicht nur im Attental, drastisch verschärft würden.

In diesem Zusammenhang machte die Bürgerinitiative auch darauf aufmerksam, dass das Attental  unerlässlich für den Luftaustausch des gesamten Ortes sei. Diese Funktion wäre durch das geplante Projekt zerstört.

In der weiteren Diskussion  wurde auch das “Nadelöhr Grötzinger Tunnel” thematisiert. Die Planung ignoriere vollständig die bereits heute schon erreichte Kapazitätsgrenze  und mache eine Tunnelröhre zum Bestandteil der Lösung, die nach heutigen Sicherheitsstandards so nicht mehr genehmigt würde.

Aus Sicht der Bürgerinitiative mache es keinen Sinn, den Ausbau der Bundesstraße voranzutreiben, noch mehr Schwerlastverkehr anzuziehen und dadurch ein völliges Verkehrschaos am Ende der Ausbaustrecke zu erzeugen.

Die Sicht dürfe sich nicht auf rein örtliche Interessen beschränken, zumal auch die Jöhlinger Bürger von den Staus vor dem Tunnel betroffen seien.

Oberstes Gebot einer zukunftsorientierten Verkehrsplanung müsse “Verkehrsvermeidung vor Neubau“ sein.

Gesprochen wurde auch über das Angebot und die Situation des   öffentlichen Nahverkehrs im Raum Walzbachtal. Durchgangsverkehr könne auch durch den Umstieg der Pendler vom Auto auf die Bahn reduziert werden. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass das Angebot attraktiver werden müsse.  Dabei sollte vor allem eine Erhöhung der Taktfrequenz der  Linie S4 , eine fahrgastfreundliche Tarifgestaltung und die Schaffung von P&R-Plätzen im Vordergrund stehen.

Am Ende des Treffens verwies die Bürgerinitiative nochmals darauf, dass die Lösung der Verkehrsprobleme nicht darin bestehen könne, eine Ortsrandlage zu entlasten und eine andere zu belasten. Vor dem Bau einer solchen Trasse müsse man alle Alternativen zur Verkehrsvermeidung erneut prüfen. Die CDU_Vertreter verwiesen darauf, dass eine Lösungsorientierung im Vordergrund stehen muss.

Einig war man sich darüber, dass das Projekt durch das RP in einer Informationsveranstaltung den Bürgern vorgestellt werden solle, um sich ein Bild machen zu können.

Diese Informationsveranstaltung findet am 31. Januar statt.

Nach dem über dreistündigen Austausch, der von beiden Seiten als sehr offen und konstruktiv bewertet wurde, war man sich einig, den Dialog fortzusetzen.

Informationsveranstaltung des Regierungspräsidiums

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe informiert über die geplante Ortsumfahrung von Jöhlingen

das Regierungspräsidium Karlsruhe hat für den 31. Januar zu einer Informationsveranstaltung zur Ausgestaltung der Ortsumgehung eingeladen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Böhnlichhalle in Wössingen.
Ab 17 Uhr ist Einlass mit der Möglichkeit der Information an Stellwänden.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!

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Bürgerinitiative Pro Jöhlingen e. V.

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