Interview im Baden.TV über die Ortsumgehung Jöhlingen

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Baden-TV Bericht vom 14. März 2018

Interview-Aussagen von Herr Burgey Gegendarstellung der BI

„Ja, wenn ich da zum Beispiel nehme, dass da geschrieben wird, eine dreispurige Autobahn soll da gebaut werden, dann wird es schon sehr bedenklich. Dreispurig wird die neue Streckenführung in den zwei Teilabschnitten von Wössingen kommend und von Berghausen kommend im Steigungsbereich.

Der Streckenbereich der durch dieses Attental durchgeht, der ist zweispurig.“

Die BI schreibt in den Unterlagen:

Flyer:
„Zukünftig haben wir eine dreispurige Bundesstraße und eine Brücke ohne Lärmschutz am Ort. Jöhlingen braucht keine Parallelautobahn!“

Broschüre:
„Wir wollen keine B 293 Umgehung, die zur „Parallelautobahn“ für den internationalen und überregionalen Schwerlastverkehr wird.“

Vom Bau einer dreispurigen Autobahn ist in keinster Weise die Rede. Ebenso geht aus den Unterlagen der BI eindeutig hervor, dass es sich beim dreispurigen Ausbau um eine Teilstrecke der Umgehung handelt und nicht um die gesamte Umgehungsstrecke.

Man sollte genau lesen und korrekt zitieren, ansonsten ist das schon sehr bedenklich und es besteht die Gefahr der Diffamierung.

Herr Burgey wird von der Redakteurin Frau D. Ackermann zu der Anmerkung der BI, dass keinerlei Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen seien, zitiert:

„Diesen Vorwurf hält Bürgermeister Burgey für nicht nachvollziehbar.
Im aktuellen Planungsstand sei Lärmschutz noch kein Thema. Erst im Rahmen der Planfeststellung würde geprüft, ob und wenn ja, welche Maßnahmen nötig seien.“

Das Regierungspräsidium erklärt auf seiner Webseite unter anderem:

“... Regelmäßig enthalten die Unterlagen einen Erläuterungsbericht …
* schalltechnische Unterlagen (Lärmberechnungen, vorgesehene Schallschutzmaßnahmen)
* Gutachten (Umweltverträglichkeitsstudien, Verkehrsuntersuchungen etc.) …“

Die BI hatte die Möglichkeit, die Lärmgutachten beim RP einzusehen! Die Unterlagen zeigen, dass ein aktiver Lärmschutz nicht vorgesehen ist.

Schon in einem BNN-Artikel vom April 2017 verweist das RP auf bestehende Lärmgutachten, die lediglich aktualisiert werden.

Das entspricht den Aussagen des RP gegenüber der BI.

Die Aussage entspricht nachweislich nicht den Tatsachen womit der Sachverhalt der „nicht zutreffenden Fakten“ zweifelsfrei erfüllt ist.

Einige, die da in der Nähe wohnen, wollen das Projekt verhindern, ist ja nachvollziehbar …“

Sowohl die Mitglieder der BI als auch ihre Unterstützer kommen nicht nur aus dem Attental sondern rekrutieren sich aus sämtlichen Ortsteilen Jöhlingens.

Die BI möchte eine umfassende Verkehrs- lösung, eine echte Problemlösung und keine Verlagerung der Verkehrsproblematik von einem Ortsrand an den anderen. Das zeigt, dass das Ziel der BI nicht Verhinderung sondern Veränderung ist und zwar in Richtung „ohne Neubelastung für Jöhlingen und seine Bürger“.

Die Äußerung von Herrn Burgey unterstellt wider besseren Wissens Unehrlichkeit in der Information der Bürger. Diese Äußerung muss entschieden zurückgewiesen werden.

“… aber dann sollen sie es der Einwohnerschaft öffentlich und für jedermann verständlich ehrlich erklären …“

Die BI schreibt in der Broschüre unter der Überschrift „Was wünschen wir uns?“ folgendes:

„Wir wollen, dass alle Bürger in Jöhlingen ausreichend informiert sind und wissen, was mit dem Bau der Umgehung tatsächlich auf sie zukommt.“

Wir haben unsere Informationen in einem Flyer und einer Broschüre verständlich und ausführlich dargelegt. Diese Unterlagen haben wir an alle Haushalte in Jöhlingen verteilt. Darüber hinaus wurden dann noch dieselben Inhalte auf unserer Homepage veröffentlicht.

Zudem wurden alle Bürger, auch Herr Burgey, schriftlich zu unserem Aktionstag am 04.03.2018 eingeladen. Damit haben wir jedem Bürger die Möglichkeit geboten, sich auch nochmals vor Ort zu informieren.

Herr Burgey ist der Einladung nicht nachgekommen und hat somit den Dialog mit dem Ziel, die Bürger öffentlich und verständlich zu informieren vermieden.

Die Forderung von Herrn Burgey nach Öffentlichkeit steht damit im Widerspruch zu seinem und dem Verhalten der Gemeinderäte.

Auch auf der Homepage der Gemeinde sind kaum Hinweise auf das geplante Projekt zu finden.

“… und dann sollen sie uns zum zweiten erklären, wie sie praktikable Alternativlösungen sich vorstellen.

Diese Aussage von Herrn Burgey ist nicht nachvollziehbar.

Die BI hat insbesondere unter Punkt 1 und 2 der Broschüre zu Alternativen Stellung bezogen.

Die BI hat sich in einem persönlichen Gespräch am 03. Januar bei Herrn Burgey vorgestellt – bereits neun Tage vor der Eintragung ins Vereinsregister.

Ein Schreiben an den Bürgermeister und
die Gemeinderäte folgte am 08. Januar. Dieses wurde erst am 10. März beantwortet.

Erklärungen sind nur möglich, wenn die Bereitschaft zu einem Austausch signalisiert und schließlich ermöglicht wird.

Stattdessen wird in der Zeitung ein Bericht mit Unterstellungen veröffentlicht, mit dem man versucht die BI in ein schlechtes Licht zu rücken.

Schade, die BI hätte sich einen sachlichen Dialog gewünscht.

 

Fazit zum Vorwurf Populismus und nicht zutreffende Fakten:

Mit dem Begriff „Parallelautobahn“ hat sich Herr Burgey genau einen Nebenaspekt aus unserer achtseitigen Broschüre herausgepickt und die damit verbundene Aussage auch noch verzerrt dargestellt.

Bei nicht nur oberflächlicher Betrachtung der Broschüre als Quintessenz unserer Anliegen ist eindeutig, dass mit dem Begriff „Parallelautobahn“ die Funktionalität dieser neuen Trasse im Gesamtkontext als Verkehrsverbindung zwischen Karlsruhe und Bretten angesprochen wird.

Von einem Bürgermeister als Repräsentant aller Bürger sollte man erwarten können, dass er sich als Dienstleister für die Anliegen jedes Bürgers sieht und nicht versucht, deren Anliegen durch verzerrtes Zitieren zu diskreditieren.

Wer so argumentiert sollte Populismus nicht anderen zuschieben.

Desweiteren ist die Aussage der Redakteurin von Baden TV zu korrigieren, wonach die geplante Bundesstraße im östlichen Verlauf, wenn sie zum überholen dreispurig wird, etwa 300 m von den Häusern entfernt sei.

Aus der folgenden Grafik ist ersichtlich, dass der geringste Abstand zur Wohnbebauung tatsächlich ca. 210 m beträgt und dass weiterhin eine nicht geringe Anzahl an Häusern ebenfalls einen Abstand von weniger als 300 m zum dreispurigen Teilstück aufweist.

Abstände zur Bebauung

Unsere Online-Petition hat die Marke von 2.000 Unterschriften geknackt!

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Viel Unterstützung für unsere Online-Petition

Wir freuen uns rießig, dass unsere Online-Petition gerade die Marke von 2.000 Unterschriften erreicht hat!

Danke an alle Unterzeichner für die Unterstützung.

Bitte weiter den Link teilen und weitergeben: http://weact.campact.de/p/umgehung-joehlingen

Pressemitteilung zum Aktionstag

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Erwachen in Jöhlingen

Jöhlinger Bürger alarmiert über geplantes Projekt „B 293 Orts-Umfahrung“

Die neu gegründete „Bürgerinitiative Pro Jöhlingen“ hat am Sonntag, den 04.03. einen Aktionstag durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, die Bürger über den Planungsstand der B 293 Orts-Umfahrung zu informieren.

„Nach zahlreichen Gesprächen wurde uns bewusst“, so der Vorstand Ralf Schmid, „wie groß die Informationslücke der Einwohner von Jöhlingen über Projekt, Projektstatus und Auswirkung ist.“

Bereits eine Woche vor dem Aktionstag wurden die Haushalte in Jöhlingen mit einem Flyer und einer umfassenden Info-Broschüre über den aktuellen Planungsstand zur Orts-Umgehung informiert und zum Aktionstag bei der Kapelle „Maria Hilf“ am Parkplatz neben dem Naturdenkmal eingeladen.

An mehreren Stelltafeln konnten sich interessierte Bürger ein Bild über den Trassenverlauf, das dreispurig ausgebaute Teilstück und die neue innerörtliche Verkehrsführung machen. Sehr beeindruckend wurde die geplante Trasse und die Höhe der Straßenführung über die ca. 155 m

lange und bis zu 9 m hohe Brücke durch das Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet „Attental“ mit Luftballons gekennzeichnet. Dadurch wurde vor allem der geringe Abstand zur Wohnbebauung deutlich, was insbesondere vor dem Hintergrund vorgeblich nicht erforderlicher Lärmschutzmaßnahmen großes Erstaunen, zum Teil sogar Entsetzen bei vielen Bürgern auslöste.

Überdeutlich wurde, dass die momentan von der B 293 ausgehende Belastung und Verkehrsproblematik nicht beseitigt sondern mit der geplanten Orts-Umgehung nur an den südlichen Ortsrand verlagert wird.

Besorgt waren viele Bürger darüber, dass der Schwerlastverkehr durch den Ausbau der B 293 in unserem Lebensraum  weiter zunimmt, was die Belastung für alle Einwohner von Jöhlingen künftig sicherlich noch verstärkt.

Interessant war auch die Aussage eines Bewohners aus dem Wohngebiet Daubmann: „Schon heute höre ich den Lärm, wenn die Lkws über den Jöhlinger Buckel fahren. Ich befürchte, dass sich der Lärm durch die langgezogene Höhenlage der Umgehungsstraße und durch die viel höhere Fahrgeschwindigkeit noch deutlich verstärken wird.“

Aufgrund der Kessellage und der vorwiegenden Südwestwindstömung werden bei der geplanten Trassenführung nicht nur die Bewohner des Attentals, sondern auch andere Ortsteile, wie der Daubmann, Lärm- und Schadstoffopfer der geplanten Umgehung sein.“

Mit großem Interesse nahmen viele Bürger auch die Tunnellösungen zur Kenntnis, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe im Rahmen der Untersuchungen von Trassenvarianten mit eingebracht wurden. Insbesondere da diese Lösungen wohl den geringsten Einschnitt in die Natur und die maximale Entlastung für alle Jöhlinger zur Folge gehabt hätten.

Großes Unverständnis herrschte auch über die bisher unzureichende Transparenz des Projekts, welches einen derart massiven Eingriff in ein Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zur Folge hat. Die Erwartungshaltung vieler Bürger war bis jetzt eine völlig andere.

Die Bürgerinitiative konnte durch ihre ersten öffentlichkeitswirksamen Aktionen großes Interesse bei den Einwohnern der Gemeinde und darüber hinaus wecken. Über 200 Personen haben sich den Forderungen der Bürgerinitiative alleine am Aktionstag angeschlossen und mit Ihrer Unterschrift zum Ausdruck gebracht, dass eine überregional abgestimmte Verkehrslösung benötigt wird und eine Ortsumgehung, die das Problem nur verlagert keine dauerhafte Lösung der Verkehrsprobleme darstellt.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher des Aktionstags war sich einig, dass die geplante Ortsumfahrung zu keiner signifikanten Verkehrsentlastung führe. Bevor ein weiterer Neubau von Straßen forciert und wertvolle Naturressourcen zerstört werden, sollten alle Alternativen geprüft werden. Hierzu zähle vorrangig ein Durchfahrverbot für Lastkraftwagen, wie es bereits andere Kommunen durchgesetzt haben.

Viele andere Regionen gehen bei Ihren Verkehrskonzepten diesbezüglich mit gutem Beispiel, Transparenz und Zustimmung bei den Bürgern voran.

Video vom Aktionstag

Hier gelangen Sie zum Video vom Aktionstag:

Die BNN und NADR berichten über unsern Aktionstag

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Initiative sammelt reichlich Unterschriften

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Unter der Überschrift „Initiative sammelt reichlich Unterschriften“ hat die BNN am 5.3.2018 einen Artikel über unseren Aktionstag veröffentlicht.

Auch NADR hat in diesem Zusammenhang über uns berichtet: http://nadr.de/trassendiskussion/

Die im Artikel erwähnte Online-Petition finden Sie hier: http://weact.campact.de/p/umgehung-joehlingen

Flyer und Broschüren

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Infomaterial in gedruckter Form

Diese Woche sind unsere Flyer und Broschüren eingetroffen. Wir werden diese in den nächsten Tagen in allen Haushalten von Jöhlingen verteilen. Die Information der Bürger über die Konsequenzen der geplanten Trasse gehört zu unseren wichtigen Aufgaben. Hier wurde in der Vergangenheit bewusst eine Nicht-Informationspolitik gefahren. Diese Mauer des Schweigens wollen wir durchbrechen.

Die Brettener Woche und Kraichgau News berichten über uns

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Die Brettener Woche hat heute einen großen Bericht über unsere Bürgerinitiative in ihrer Printausgabe veröffentlicht. Parallel erschien der Artikel heute auch auf derem großen Online-Portal kraichgau.news:

NADR berichtet über unsere Bürgerinitiative

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NADR (Neues aus der Region) ist für viele eine wichtige Informationsquelle, was die Region bewegt. Am 16. Januar wurde hier ein Artikel über die geplante Umgehungsstraße veröffentlicht – mit dabei natürlich auch unsere Bürgerinitiative. Auf den Fotos kann man im Hintergrund das noch unverbaute  flächenhaften Naturdenkmals „Attental“ bewundern – ohne Zerstörung durch die geplante Brücke.

Hier gelangen Sie zum ganzen Artikel: http://nadr.de/alternative-gesucht/

Ein Beitrag über die Umgehungsstraße in der BNN

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Die Badische Neuste Nachrichten (BNN) haben am 16. Januar einen Artikel über die geplante Umgehungsstraße um Jöhlingen veröffentlicht. Neben dem Regierungspräsidium und dem Bürgermeister kommt auch unsere Bürgerinitiative zu Wort. Auf dem abgebildeten Foto sind einige Mitglieder der Bürgerinitiative zu sehen. Gut zu erkennen sind auch die Logos der Bürgerinitiative auf einigen T-Shirts.

Hier geht’s zum ganzen Artikel: https://bnn.de/lokales/hardt/bewohner-des-joehlinger-baugebietes-attental-gruenden-buergerinitiative